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Sunday, September 05, 2010
  MU11-Turnier in Tulln  

Es gibt ein Turnier in Tulln und keiner weiß wo es stattfindet, so könnte der Titel für das heurige Jugendhandballturnier in Tulln lauten.

Wir trafen uns am Samstag um 7.45 in der Steinergasse. Da alle Spieler/Eltern pünktlich am Treffpunkt erschienen sind, konnte sich die Atzgersdorf-Karawane in Bewegung setzen.

Die Fahrt bereitete uns bereits auf die vorhergesagten Wetterkapriolen vor. Scheibenwischer gegen Sonnenbrille lautete das Eröffnungsspiel dieses Turniertages. Aufgrund des Umstandes, dass sich das Team Scheibenwischer durchgesetzt hat, waren wir auch nicht sonderlich überrascht, als das Handy auf Höhe Abfahrt Tulln klingelte und die Turnierleitung uns die Nachricht übermittelte, dass das Turniergeschehen der MU-11 nach Stockerau in die Alte Au verlegt wurde. Jetzt liefen die Handys (Rauchzeichen der Neuzeit) heiß, mussten doch auch jene Spieler/Eltern informiert werden, die sich als Individualtouristen nach Tulln durchzuschlagen versuchten.  Aber man glaubt es kaum, alle 13 Spieler trafen pünktlich am Turnierort ein, wohl vom Wunsch bzw. der Überzeugung getrieben, die Fivers im Eröffnungsspiel endlich zu besiegen.

Gleich vorweg,  nach verschlafenen 5 Minuten war der Traum ausgeträumt, die Fivers überraschten, nein eigentlich überrannten sie uns als wären wir noch gar nicht in Stockcity angekommen. Nach den Eröffnungs-5-Minuten fing sich die Mannschaft, angetrieben vom sehr motiviert spielenden Fabian Glätzl und zeigte sie jetzt, dass sie den Fivers ebenbürtig sein kann. Die Niederlage gegen eine geschlossen auftretende Mannschaft aus Margareten konnte jedoch auch er  nicht verhindern.

Mit dieser Niederlage im Eröffnungsspiel war klar, dass der angestrebte Turniersieg für uns auch dieses Jahr kaum mehr zu erreichen sein wird.

Das folgende Match gegen Hollabrunn konnte eindrucksvoll gewonnen werden.

Jetzt stand die Suche nach einer geeigneten Location für das Mittagsmahl im Vordergrund, da der Turnierveranstalter keine als solche zu bezeichnende Gastro-Infrastruktur in Stockerau aufgebaut hatte. Wo findet man kurzfristig für ca. 30 Personen Platz mit der Auflage, dass in 90 Minuten Bestellung-Genuss-Bezahlung gewährleistet sein muss. Wir fanden so ein Gasthausjuwel und dieses eröffnete unseren Jungs noch die Möglichkeit 30 Minuten den Spielplatz auf den Kopf zu stellen.

Vollgestopft gelang es unserem Team am Nachmittag auch noch Langenlois und Tulln 2 zu besiegen und so konnten wir doch zufrieden (alle 13 Spieler haben mehr oder weniger ausreichend Spielzeit erhalten) die Heimreise antreten.

Der zweite Turniertag geriet dann ein wenig zur Farce. Das erste Spiel gegen den Turniermitfavoriten aus Krems mussten wir um 9.30 Uhr auf einem nassen Gummibelag im Freien austragen. (Zur gleichen Zeit wurde ein Spiel um die goldene Ananas in der Halle ausgetragen) Die ersten zwei Ausrutscher unserer Spieler wurden gleich mit 2-Minuten-Strafen wegen Foulspiels geahndet und auch in der Folge fehlte dem Schiedsrichter leider völlig das Gefühl für die prekären Platzverhältnisse. Auch vermittelte er über die gesamte Spielzeit den Eindruck, dass er nicht gewillt war, einen Sieg unseres Teams zuzulassen.
 
Aber, es muss auch selbstkritisch angemerkt werden, dass es der Mannschaft leider wieder nicht gelungen ist, mit Spielbeginn 100 %ig konzentriert in das Match zu starten. Auch haben sich sowohl die Spieler als auch die Mannschaftsverantwortlichen viel zu intensiv mit der Schiedsrichterleistung befasst und das Handballspiel, vor allem die Deckung, vernachlässigt. Um in Zukunft erfolgreich zu sein, muss es gelingen auch über Schiedsrichterfehlpfiffe hinweg zu sehen und die volle Leistung ab Beginn eines Spieles auf den Platz zu bringen.
Auch im Training fällt es einigen Spielern aber leider auch Betreuern nicht immer leicht, eventuelle „Fehlpfiffe“ des Unparteiischen (kommentarlos) zu akzeptieren.  

Das letzte Spiel gegen den Gastgeber wurde überzeugend gewonnen und die Mannschaft hat nicht nur in diesem Spiel, sondern während der gesamten Turnierphase ein echtes „Wir-Gefühl“ gezeigt. Obwohl der dritte Platz für uns doch etwas enttäuschend ist, muss die Turnierteilnahme als voller Erfolg für das Mannschaftsklima bezeichnet werden. Dazu haben auch die Spieler und die Betreuer der MU-13 beigetragen, welche unsere Mannschaft toll unterstützt haben.

Beim abschließenden Heurigenbesuch haben auch die Eltern zum wiederholten Male Stand- bzw. Sitzfestigkeit bewiesen. Trotz zwischendurch leichtem Regen waren diese nicht gewillt, ihre Sitzplätze im Freien aufzugeben. Auch das in Kürze stattfindende Elternmatch wurde ausreichend thematisiert, sodass wir auf die erarbeitete Taktik schon sehr gespannt sein dürfen. Manch einer wird überrascht sein, welche Power sich hinter dem Künstlernamen „die steirischen Sommerbirken“ oder „The Hand“ versteckt. Wir dürfen uns jedenfalls auf ein Spektakel der Extraklasse gefasst machen. Den geschmiedeten Plänen folgend, werden diese Stars voraussichtlich standesgemäß mit dem Hubschrauber zum Elternmatch am 18. Juni eingeflogen. (?????????????) Nach knapp 5 Stunden, einer Unmenge leerer Gläser und drei verbrauchten Servierkräften verließen wir mit einer Meute schmutztriefender „überspielter“ Kinder das Lokal und schworen, auch nächstes Jahr wieder Einkehr an dieser Stätte unseres Erfolges zu halten.  

Es gibt ein Turnier in Tulln und keiner weiß wo es stattfindet, so könnte der Titel für das heurige Jugendhandballturnier in Tulln lauten.

Wir trafen uns am Samstag um 7.45 in der Steinergasse. Da alle Spieler/Eltern pünktlich am Treffpunkt erschienen sind, konnte sich die Atzgersdorf-Karawane in Bewegung setzen.

Die Fahrt bereitete uns bereits auf die vorhergesagten Wetterkapriolen vor. Scheibenwischer gegen Sonnenbrille lautete das Eröffnungsspiel dieses Turniertages. Aufgrund des Umstandes, dass sich das Team Scheibenwischer durchgesetzt hat, waren wir auch nicht sonderlich überrascht, als das Handy auf Höhe Abfahrt Tulln klingelte und die Turnierleitung uns die Nachricht übermittelte, dass das Turniergeschehen der MU-11 nach Stockerau in die Alte Au verlegt wurde. Jetzt liefen die Handys (Rauchzeichen der Neuzeit) heiß, mussten doch auch jene Spieler/Eltern informiert werden, die sich als Individualtouristen nach Tulln durchzuschlagen versuchten.  Aber man glaubt es kaum, alle 13 Spieler trafen pünktlich am Turnierort ein, wohl vom Wunsch bzw. der Überzeugung getrieben, die Fivers im Eröffnungsspiel endlich zu besiegen.

Gleich vorweg,  nach verschlafenen 5 Minuten war der Traum ausgeträumt, die Fivers überraschten, nein eigentlich überrannten sie uns als wären wir noch gar nicht in Stockcity angekommen. Nach den Eröffnungs-5-Minuten fing sich die Mannschaft, angetrieben vom sehr motiviert spielenden Fabian Glätzl und zeigte sie jetzt, dass sie den Fivers ebenbürtig sein kann. Die Niederlage gegen eine geschlossen auftretende Mannschaft aus Margareten konnte jedoch auch er  nicht verhindern.

Mit dieser Niederlage im Eröffnungsspiel war klar, dass der angestrebte Turniersieg für uns auch dieses Jahr kaum mehr zu erreichen sein wird.

Das folgende Match gegen Hollabrunn konnte eindrucksvoll gewonnen werden.

Jetzt stand die Suche nach einer geeigneten Location für das Mittagsmahl im Vordergrund, da der Turnierveranstalter keine als solche zu bezeichnende Gastro-Infrastruktur in Stockerau aufgebaut hatte. Wo findet man kurzfristig für ca. 30 Personen Platz mit der Auflage, dass in 90 Minuten Bestellung-Genuss-Bezahlung gewährleistet sein muss. Wir fanden so ein Gasthausjuwel und dieses eröffnete unseren Jungs noch die Möglichkeit 30 Minuten den Spielplatz auf den Kopf zu stellen.

Vollgestopft gelang es unserem Team am Nachmittag auch noch Langenlois und Tulln 2 zu besiegen und so konnten wir doch zufrieden (alle 13 Spieler haben mehr oder weniger ausreichend Spielzeit erhalten) die Heimreise antreten.

Der zweite Turniertag geriet dann ein wenig zur Farce. Das erste Spiel gegen den Turniermitfavoriten aus Krems mussten wir um 9.30 Uhr auf einem nassen Gummibelag im Freien austragen. (Zur gleichen Zeit wurde ein Spiel um die goldene Ananas in der Halle ausgetragen) Die ersten zwei Ausrutscher unserer Spieler wurden gleich mit 2-Minuten-Strafen wegen Foulspiels geahndet und auch in der Folge fehlte dem Schiedsrichter leider völlig das Gefühl für die prekären Platzverhältnisse. Auch vermittelte er über die gesamte Spielzeit den Eindruck, dass er nicht gewillt war, einen Sieg unseres Teams zuzulassen.
 
Aber, es muss auch selbstkritisch angemerkt werden, dass es der Mannschaft leider wieder nicht gelungen ist, mit Spielbeginn 100 %ig konzentriert in das Match zu starten. Auch haben sich sowohl die Spieler als auch die Mannschaftsverantwortlichen viel zu intensiv mit der Schiedsrichterleistung befasst und das Handballspiel, vor allem die Deckung, vernachlässigt. Um in Zukunft erfolgreich zu sein, muss es gelingen auch über Schiedsrichterfehlpfiffe hinweg zu sehen und die volle Leistung ab Beginn eines Spieles auf den Platz zu bringen.
Auch im Training fällt es einigen Spielern aber leider auch Betreuern nicht immer leicht, eventuelle „Fehlpfiffe“ des Unparteiischen (kommentarlos) zu akzeptieren.  

Das letzte Spiel gegen den Gastgeber wurde überzeugend gewonnen und die Mannschaft hat nicht nur in diesem Spiel, sondern während der gesamten Turnierphase ein echtes „Wir-Gefühl“ gezeigt. Obwohl der dritte Platz für uns doch etwas enttäuschend ist, muss die Turnierteilnahme als voller Erfolg für das Mannschaftsklima bezeichnet werden. Dazu haben auch die Spieler und die Betreuer der MU-13 beigetragen, welche unsere Mannschaft toll unterstützt haben.

Beim abschließenden Heurigenbesuch haben auch die Eltern zum wiederholten Male Stand- bzw. Sitzfestigkeit bewiesen. Trotz zwischendurch leichtem Regen waren diese nicht gewillt, ihre Sitzplätze im Freien aufzugeben. Auch das in Kürze stattfindende Elternmatch wurde ausreichend thematisiert, sodass wir auf die erarbeitete Taktik schon sehr gespannt sein dürfen. Manch einer wird überrascht sein, welche Power sich hinter dem Künstlernamen „die steirischen Sommerbirken“ oder „The Hand“ versteckt. Wir dürfen uns jedenfalls auf ein Spektakel der Extraklasse gefasst machen. Den geschmiedeten Plänen folgend, werden diese Stars voraussichtlich standesgemäß mit dem Hubschrauber zum Elternmatch am 18. Juni eingeflogen. (?????????????) Nach knapp 5 Stunden, einer Unmenge leerer Gläser und drei verbrauchten Servierkräften verließen wir mit einer Meute schmutztriefender „überspielter“ Kinder das Lokal und schworen, auch nächstes Jahr wieder Einkehr an dieser Stätte unseres Erfolges zu halten.  

 
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