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UNSER WERTEKODEX
FÜR RESPEKT & SICHERHEIT


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Werte einhalten

Die hier beschriebenen Werte und Verhaltensleitlinien gelten für jeden & jeder Einzelnen, ob Trainer*in, Spieler*in, Funktionär*in, Schiedsrichter*in, Elternteil, Angehörige, Fan oder Person der Gastmannschaft.

Emotionen zulassen

Emotionen im Sport, insbesondere auch im Handballsport sind mehr als nur das Salz in der Suppe. Freude & Liebe, Verachtung, Ekel, Ärger & Wut, Trauer, Angst sowie die Überraschung sind dabei die 7 Basisemotionen (nach Eckman). Sie entstehen aus einzelnen Momenten (im Affekt) und werden zumeist von spontanen körperlichen Reaktionen wie z.B.: Lachen, Weinen, Aufspringen, Klatschen, aber auch spontanen Berührungen wie z.B.: Abklatschen, Abklopfen & Umarmungen begleitet. Emotion ist einer der wichtigsten Antriebe zum Handeln & Verändern, gerade im Sport & ganz besonders für die mannschaftliche Verbundenheit & Leistungsfähigkeit im Teamsport.

Nähe & Distanz wahren

Menschen berühren sich, Tag für Tag, körperlich, emotional & sexualisiert. Entscheidend ist, dass Berührungen nur im Einvernehmen stattfinden, sowohl im Notfall z.B.: bei Erstversorgung oder Physiobehandlungen, als auch während aller anderen Momente & Emotionen. Durch die anlassbezogene, selbstreflektierte & kritikfähige Auseinandersetzung mit „Nähe & Distanz“, unter Beachtung bestehender Machtverhältnisse, hat jeder & jede Einzelne sowohl die Sicherheit & das Wohlbefinden aller beteiligten Personen aber auch alle gesetzlichen & pädagogischen Anforderungen, physisch, psychisch als auch virtuell (in & mit soziale Medien) zu gewährleisten.

Persönliche Grenzen ernst nehmen

Menschen & ganz besonders Kinder & Jugendliche nehmen ein & dieselbe Situation unterschiedlich wahr. Jeder & jede Einzelne hat daher das Recht für sein persönliches Wohlbefinden Grenzen zu setzen & den nötigen Respekt dafür zu erhalten. Jede Form von Gewalt, insbesondere sexuaisierte Gewalt in Worten, Gesten, Handlungen oder Taten ist zu unterlassen.

Disziplin & soziales Verhalten einfordern

Damit Disziplin zur Routine wird, müssen sich Trainer*innen & Spieler*innen immer & immer wieder in angemessener Weise Aufmerksamkeit & Gehör verschaffen & unter Beachtung der in diesem Kodex beschriebenen Werte gemeinsam daran arbeiten & dafür kämpfen. Konditionierung ist ein Erfolgsfaktor für das ganze Leben, ganz besonders im Leistungs- & Spitzensport. Disziplin ist dabei auch im sozialen Verhalten innerhalb & außerhalb vom Wettkampfs & im respektvollen Umgang mit der Natur, der Mitwelt & allen am Sportgeschehen beteiligten Personen gefordert bzw. einzufordern.

Schuldzuweisungen unterlassen

Es gewinnt oder verliert die Mannschaft – nicht einzelne Spieler*innen, nicht ein einzelnes Kind & auch nicht nur „mein“ Kind. Individuelles Herabsetzen, Beleidigen & Beschimpfen ist zu unterlassen. Verständnis & Lob für gelungene Aktionen helfen hingegen bei Niedergeschlagenheit zu trösten.

Privat- & Intimsphäre respektieren

Umkleide- & Nassräume aber auch Hotelzimmer z.B.: bei Trainingslagern & Turnierteilnahmen werden nur betreten, wenn auf explizite Nachfrage (Anklopfen) sichergestellt ist, dass die Privat- & Intimsphäre von Spieler*innen & Trainer*innen nicht verletzt wird & ein Ordnungsruf oder eine Hilfestellung es explizit nicht anders erfordern. Sind Einzelgespräche zwischen Spieler*innen & Trainer*innen erforderlich, dann in Räumlichkeiten, die auch für andere Personen gut einsehbar sind. (z.B. geöffnete Türe). Auch die berufliche Tätigkeit & Privatsphäre von Trainer*innen außerhalb ihrer Rolle im Verein ist zu respektieren & zu schützen. Bevorteilungen z.B.: durch persönliche Geschenke (Bestechung) oder etwa private Einladungen sind wechselseitig sowohl von Seiten der Trainer*in, des Kindes oder Jugendlichen oder dessen Angehörigen zu unterlassen. Davon ausgenommen sind dem Verein transparent gemachte Geschenke & Events vom & für das Team.

Lob & Tadel ausbalancieren

Kritik ist notwendig & erwünscht. Wo Raum für „Tadel“ ist, sollte auch Platz für „Lob“ sein. Ziel & Wirkung konstruktiver Kritik in einer angemessenen Form ist es,  konditioniertes Verhalten zu ändern, um sowohl die indivudelle Leistungsfähigkeit der Spieler*innen als auch die des Teams zu verbessern & weiterzuentwickeln.

Grenzüberschreitungen nicht verschweigen

Werden Grenzüberschreitungen im Vereinsgeschehen beobachtet, so sind diese ausnahmslos, gemäß dem definierten Interventionsleitfaden, als Verdachts- & Vorfall zu melden und vertraulich zu behandeln und nicht zu verschweigen.

Diskriminierung & Missbrauch verurteilen

Bei sexistischen, rassistischen, ethnischen, religiösen & sonstigen Diskriminierungen aber auch bei Bekanntwerden von Drogen- oder Alkoholmissbrauch ist mit Zivilcourage aktiv Stellung zu beziehen und der „Verdachts- & Vorfall“ lt. Interventionsleitfaden zu melden. Durch Vorbildwirkung sollen Kinder & Jugendliche motiviert werden, von Drogenkonsum & Alkoholmissbrauch Abstand zu nehmen & alle Arten von Diskriminierung zu unterlassen.

Persönlichkeitsrechte wahren

Das Recht am Bild & der Schutz von Ehre (Soziale Medien!) zählt zum Persönlichkeitsrecht. Ohne Zustimmung von Betroffenen dürfen weder Fotos, unbewiesene Tatsachenbehauptungen, Informationen über den Status laufender oder abgeschlossener Interventionen, Ermittlungen & Verfahren noch Beleidigungen & unwahre Aussagen öffentlich zugänglich gemacht werden. Personen darstellende Bilder & Redaktionsbeiträge dürfen nur nach schriftlicher Zustimmung jeder betroffenen Person mittels Datenschutzerklärung vom Verein oder Verband veröffentlicht werden.

Entscheidungen von Schiedsrichter*innen akzeptieren

Entscheidungen von Schiedsrichter*innen sind lt. Regeln sogenannte Tatsachenentscheidungen (Sekundenentscheidungen) & daher ohne Einspruchsmöglichkeit, unabhängig ob vermeintlich falsch oder richtig, sofort wirksam & unanfechtbar. Persönliche Beschimpfungen & Beleidigungen von Schiedsrichter*innen sind zu unterlassen, Die Ausübung von Druck durch lautstarke Kritik ist gegenüber Schiedsrichter*innen respektlos & erfüllt nicht den Anspruch auf Vorbildfunktion.

Entscheidungen von Trainer*innen respektieren

Nur das Trainer*innenteam ist von der Vereinsführung befugt über sportrelevante Aspekte wie z. B. Trainingsinhalte, Kaderaufstellungen & die Einsatzdauer in Wettbewerbsbegegnungen im Einklang mit der individuellen Belastung (Familie, Schule, Beruf) & Leistungsfähigkeit von Spieler*innen zu entscheiden. Die Anpassung der Trainingsintensität auf Alter, Erfahrung, Geschlecht sowie den gesundheitlichen, physischen & psychischen Zustand ist dabei eine ständige Herauforderung. Alle Sieleri*nnen haben stets das Recht  chancengleich & fair behandelt zu werden.  Siege, Meistertitel & die Förderung von Spieler*innen bis auf Nationalteamniveau sind dabei Ansporn & Anspruch zugleich.

Eigenverantwortung & Rollenverständnis entwickeln

Kinder & Jugendliche sollen eigenverantwortliches & selbstbestimmendes Handeln erlernen. Dafür muss die Rollenverteilung der Erwachsenen, insbesondere der Trainer*innen & Eltern bzw. Angehörigen klar kommuniziert & konsequent gelebt & erlebbar gemacht werden. Für alle sportlichen Aspekte, Ratschläge & Empfehlungen ist ausschließlich das Trainer*innenteam zuständig. Für die Schaffung eines leistungsförderlichen Privatumfeldes bis zum Moment des Betretens der Sporthalle sind die Eltern & Angehörigen der Kinder verantwortlich z.B. Pünktlichkeit, Trainingspräsenz, intakte Ausrüstung, zeitnahe Kommunikation, tröstende Worte bei Niederlagen.

Version 3.0 / Internet Veröffentlichung am 25-09-2024

 

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    MADx WAT Atzgersdorf

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    HIB Handball Graz

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    28:21
    (14:13)

    Unsere Mission & Erfolge

    Vom Kind zur Persönlichkeit mit Siegermenthalität

    • 54 x Wiener Meister im Nachwuchs*
    • 29 x Wiener Vizemeister im Nachwuchs*
    • 16 x Österreichischer Meister im Nachwuchs*
    • 2018/2019: Österreichischer Meister in WHA
    • rd. 300 Meisterschaftspflichtspiele pro Jahr
    • rd. 1.700 Traiingseinheiten pro Jahr, je 1,5 Std.

    null

    WHA - Woman Handball Austria 
    HLA - Handball Liga Austria 
    * in den letzten 10 Jahren