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WAT Atzgersdorf, Sprungbrett in die spusuLIGA!
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Markus Mahr macht seinen ersten Schritt in die erste österreichische Handball spusuLIGA mit einer Doppelspielberechtigung zu WEST WIEN. Wir haben Markus dazu befragt und ihn auch um einen kleinen Rückblick zu seiner Zeit als Jugendspieler bei WAT Atzgersdorf in Form eines Interviews gebeten. Hier ein kleiner Beitrag in Corona-Zeiten.

WAT Atzgersdorf: Wie fühlt sich die Presseaussendung und Ankündigung von West Wien an?

Markus: Ist schon sehr cool! Ich freue mich riesig. Es ist mein nächster Schritt auf dem Weg zum Spitzen-Handball.

WAT Atzgersdorf: Was ist Handball für Dich?

Markus: Es ist mein Leben! Selbst die Schule habe ich dafür gewechselt und bin jeden Tag 1,5 Stunden (d.h. jeden Tag 3 Stunden hin- und zurück) nach Bad Vöslau gefahren, um meine Leidenschaft für den Sport als Teil meiner Unterrichtsstunden ausüben zu können.

WAT Atzgersdorf: Wie bist Du eigentlich zum Handball gekommen?

Markus: „Roswitha Schmidt ist an allem schuld!“, so sagt das zumindest immer mein Vater! Roswitha hat als Lehrerin an der Volksschule Laaerberg immer auch an den Handball-Schülermeisterschaften mit einer Schulmannschaft teilgenommen. Sie war damals auch langjährige Trainerin bei WAT Atzgersdorf und hat dort die MINI-Handballgruppe gegründet. Sie war es, die damals mein Talent erkannte und zuerst mich, dann meine Schwester und schließlich auch meine Eltern maßgebend beeinflusste, sich immer mehr für Handball zu interessieren.

WAT Atzgersdorf: Wer waren Deine ersten Trainer?

Markus: Andrea Wimazal – heute im Vorstand bei Fünfhaus - und Mario Kufner – heute im Vorstand bei WAT Atzgersdorf und noch immer Spieler in der M1. Die beiden waren super, aber das erste Mal „richtig Click gemacht“ hat es bei mir kurz vor den österreichischen Meisterschaften der MU11 in Graz.

WAT Atzgersdorf: Warum, wieso das?

Markus: In meiner Trainingsgruppe JG 2000/01 hat immer wieder auch Erni Steyrer ausgeholfen, (heute Physiotherapeuthin bei der WHA und helfende Hand an vielen Ecken und Enden im Verein). Sie hat mich dem Olivier Haunold, dem Trainer vom Jahrgang 1998/99, als Ergänzungsspieler für die ersten österreichischen Jugendmeisterschaften empfohlen. Ehrlich gesagt, für mich war das ein supertolles Erlebnis.

WAT Atzgersdorf: Was war da so super?

Markus: Erstens machte der Trainer Olivier Haunold auf mich schon einen sehr strengen Eindruck und gleichzeitig war er schon eine extra coole Socke und zweitens war diese Mannschaft eine echt starke Truppe. Sein Sohn Marc Andre und auch Fabian Glätzl (beide heute bei den HC Fivers), die waren richtig gut aber auch alle anderen in dieser Mannschaft waren super Talente und sowohl individuell als auch mannschaftlich schon viel weiter als ich es zu diesem Zeitpunkt erst war.

WAT Atzgersdorf: Markus, hast du dich da dann überhaupt wohl gefühlt?

Markus: Das war eigentlich kein Problem. In meiner Jahrgangstrainingsgruppe 2000/01 war ich mit meinen Qualitäten trotz meiner damals noch eher kleineren Körpergröße immer ganz vorne mit dabei und die Trainingsgruppe 1998/99 war für mich immer der große Ansporn mich mit den Besseren zu messen. Außerdem wurde ich von Beginn an, bei der Mannschaft der 1998/99, super aufgenommen. Und alleine war ich bei dem Wechsel zwischen den Trainingsgruppen auch nicht, denn auch Nico Kufner (JG 2001) durfte damals schon nach „oben“ mittrainieren und spielen. Und auch Vito Thun (JG 2000) wechselte zwischen diesen Trainingsgruppen.

WAT Atzgersdorf: Welcher Trainer hat dich am meisten geprägt?

Markus: Das ist sehr schwer zu beantworten, weil ich wirklich schon sehr viele Trainer hatte.

WAT Atzgersdorf: Das klingt als ob das 100erte waren, wieviele waren es denn wirklich?

Markus: Da muss ich jetzt zählen, Andrea Wimazal, Mario Kufner, Wolfgang Wipplinger, Reinhard Jerabek, Nico Kessler, Olivier Haunold, Erni Steyrer, Nedzad Smajlagic, Jerko Dika, Danijel Miloradovic, Andy Czech und wenn ich jetzt auch noch die Schule und das Nationalteam dazu zähle: Nici Prokop, Romas Magelinskas, Michael Draca, sowie Lukas Musalek und Roland Marouschek.... ich hoffe ich habe keinen vergessen...!

WAT Atzgersdorf: Was haben dir deine Trainer mitgegeben?

Markus: Was sind das nur für Fragen!?!? ………;-(
Ohne Spaß, von jedem kannst du etwas lernen. Betrachte ich meine U11-U18 Zeit, dann waren aber sicher der Olivier Haunold und Nedzad Smaijlagic jene Trainer, die mich am meisten geprägt haben.

WAT Atzgersdorf: Für was stehen diese beiden Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten?

Markus: Für Olivier steht an oberster Stelle Disziplin, Struktur und Organisation….. und er ist ein echter Handball Freak…….mit dem man sich stundenlang über Handball austauschen kann. Eines werde ich dabei auch nicht vergessen. Es war bei einem Turnier in Ungarn mit der U13, da hat er am Mittagstisch gesagt, nicht die Talentiertesten kommen zwangsweise an die Spitze, es sind zumeist die Ehrgeizigen.

Irgendwie glaube ich, ist das Oliviers Formel, denn wann immer er kann, er fordert und fördert dich zugleich. Olivier überlässt nichts dem Zufall. Er ist wie eine Maschine, wenn es um Planung geht. Dabei ist er aber gleichzeitig ein Verfechter davon, dem Spieler Verantwortung zu übergeben. Sein Spielplan gibt einem genug Freiraum für Kreativität und eigenverantwortliches Entscheidungsverhalten. Das macht sein Spiel und seine Mannschaften für die Gegner sehr oft unberechenbar – er ist schon sehr, sehr cool. Mit ihm und der Mannschaft wurde wir 3 x Österreichischer Meister

WAT Atzgersdorf: ….und wie war Nedzad Smaijlagic als Trainer

Markus: Dieser Mensch ist als Ganzes ein pulsierendes Handballherz! Olivier hat ihn an seine Trainerrolle herangeführt und ihn nach 3 Jahren zum Headcoach der Mannschaft gemacht. Olivier ist damals bewusst einen Schritt zurückgetreten, um der Mannschaft neue zusätzliche Impulse mitzugeben. Das ist auch eine ganz große Fähigkeit von Oli. Immer mehr haben wir dann erkannt, Nedzad ist das was man sich unter einem sogenannten „Handballprofessor“ vorstellt. Er ist ein Bündel voller Handball-Leidenschaft, der sowohl als Spieler als auch als Trainer den elektrisierenden Funken der Begeisterung überspringen lässt. Er kann ein Spiel lesen wie es wohl wenige können und in Bruchteilen von Momenten seine Taktik darauf abstimmen. Ein Training mit Nedzad ist immer top – ganz egal ob nur 5 Spieler trainieren oder ob 20 Spieler trainieren, mit ihm und seiner Ausstrahlung fühlt sich die Halle immer gleich voll an. Von ihm habe ich wirklich so viel gelernt. Nedzad und Olivier werden für mich wohl immer ganz wichtige Gesprächspartner bleiben, wenn es um Handball geht.

WAT Atzgersdorf: Gibt es außerhalb der Trainerschaft auch andere Menschen, die dich im Handball beeinflusst haben.

Markus: Ja natürlich! Man lernt ganz viel von anderen Spielern bzw. Ex-Spielern, aber auch von der Meinung und Beobachtung von Zusehen. So schätze ich ganz besonders auch immer die Meinung von Stipo Trupina. Mit ihm habe ich bereits viele Spiele der Champions League oder auch Spiele bei Großereignissen angesehen und analysiert. Er ist einfach unglaublich. Er sieht so viele taktische Bewegungen sowohl in den Laufwegen der Spieler einer Mannschaft, aber auch in den individuellen Bewegungen der Spieler. Mit ihm Zeitlupenanalysen von Wurfbewegungen zu machen ist schon eine ganz eigene Nummer. Er gibt mir oft Feedback und trifft mit seinen Empfehlungen immer den Nagel auf den Kopf. Stipo ist für mich ein stiller aber einer der fachkundigsten Zuseher des Handballsports, den ich kenngelernt habe.

WAT Atzgersdorf: Wie war der Übergang vom Jungendspieler zur Kampfmannschaft?

Markus: Dass dieser Übergang wirklich ganz toll funktioniert hat, verdanke ich Jerko Dika, als Trainer der Männer-Kampfmannschaft und einmal mehr Nedzad, der zum damaligen Zeitpunkt sowohl Teamkapitän als auch mein Trainer in der U18 war. Jerko hat mir wirklich viel Selbstvertrauen gegeben und mich an meine Aufgaben und Rollen in der Kampfmannschaft schrittweise herangeführt. Es war die Zeit in der ich meine große Leidenschaft für intelligentes Deckungsspiel entdeckte, für mich eine ganz, ganz wichtige Erfahrung.

WAT Atzgersdorf: Wie wird jetzt die Zukunft bei WAT ATZGERSDORF bzw. WEST WIEN?

Markus: WEST WIEN hat ein junges und superdynamisches Team. Sich dort entfalten zu können, ist wohl für jeden jungen Spieler ein tolle Herausforderung. Ich kenne bereits viele Spieler und auch das Trainerteam ist mir sehr vertraut! Mit WEST WIEN ist aber auch vereinbart, dass ich weiterhin als WAT ATZGERSDORF Trainer der U10/U11 tätig sein darf und ich in Abstimmung mit den Trainingseinheiten und Spieleinsätzen bei WEST WIEN meine Doppelspielberechtigung auch für Trainingseinheiten und Spiele bei WAT Atzgersdorf einsetzen darf.

WAT Atzgersdorf: Wie siehst Du die nächste spusuCHALLENGE Saison?

Markus: Ich würde mir wünschen, dass WAT Atzgersdorf nächste Saison den Weg in das obere Play off schafft. Ich weiß, dass man sich in der Planung darauf vorbereitet und ich weiß auch, dass diese Mannschaft unglaubliche Qualität hat. Mit Andy Czech und Mario Sauschlager ist auch ein super Trainerteam am Ruder. Das macht richtig Spaß!  

WAT Atzgersdorf: Markus, wir wünschen dir viel Erfolg und alles Gute!

Markus: Nach all dem was wir mit der Corona Pandemie schon erlebt haben, sehne ich mich schon so sehr danach, alle in der Halle wieder zu treffen - meine neuen und alten Mannschaftskollegen, unsere Fans und Freunde, vor allem aber auch meine Trainer und Betreuer. Bleibt bitte alle g´sund und bis bald! # forzaatzgersdorf

Nächste Spiele

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Sa. 30.01.2021 I 18:00 Uhr I ÖHB Cup Frauen

HIB Handball Graz -
WAT Atzgersdorf
ASVÖ Halle Graz

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Sa. 30.01.2021 I 19:00 Uhr I spusuCHALLENGE

WAT Atzgersdorf -
UHC Hollabrunn
Halle: Steinergasse

Di. 02.02.2021 I 20:00 Uhr I ÖHB-Cup Männer

WAT Atzgersdorf -
roomz JAGS Vöslau
Halle: Steinergasse

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Sa. 6.2.20201 I 19:00 Uhr I spusuCHALLENGE

BT Füchse Auto Pichler -
WAT Atzgersdorf
Sporthalle Bruck/Mur

Letzte Spiele

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Sa. 23.01.2021 I 19:00 Uhr I spusuCHALLENGE

Sportunion Leoben -

WAT Atzgersdorf

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27:31
(14:15)

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Mi. 20.01.2021 I 20:00 Uhr I spusuCHALLENGE

Sportunion DIE FALKEN Bachner Bau St. Pölten -

WAT Atzgersdorf

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29:31
(14:16)

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Sa. 16.01.2021 I 19:00 Uhr I spusuCHALLENGE

WAT Atzgersdorf -

HIB Grossschädl Stahl Graz

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29:19
(14:6)

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Sa. 16.01.2021 I 17:00 Uhr I WHA

UHC Müllner Bau Stockerau -

WAT Atzgersdorf

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21:34
(8:19)

 

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So. 10.01.2021 I 15:00 Uhr I WHA

WAT Atzgersdorf -

MGA Fivers

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37:18
(17:11)

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Mi. 06.01.2021 I 15:00 Uhr I WHA

HC Sparkasse BW Feldkirch -

WAT Atzgersdorf

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23:27
(10:12)

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Do. 17.12.2020 I 18:00 Uhr I WHA

WAT Atzgersdorf -

ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt

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32:18
(16:10)

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Sa. 12.12.2020 I 15:00 Uhr I WHA

SSV Dornbirn Schoren -

WAT Atzgersdorf

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15:39
(8:15)
 

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Sa. 21.11.2020 I 19:00 Uhr I WHA

HIB Handball Graz -

WAT Atzgersdorf

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24:33
(13:15)

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Sa. 14.11.2020 I 19:00 Uhr I WHA

WAT Atzgersdorf -

BT Füchse Powersports

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25:25
(15:14)

Sa. 7.11.2020 I 19:00 Uhr I WHA

UHC Eggenburg -

WAT Atzgersdorf

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21:31
(12:17)

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So. 1.11.2020 I 18:00 Uhr I spusuCHALLENGE

WAT Atzgersdorf -

Union Handball Club Tulln

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24:26
(12:11)

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So. 1.11.2020 I 15:30 Uhr I spusuC U20

WAT Atzgersdorf -

Union Handball Club Tulln

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26:26
(16:13)

Sa. 31.10.2020 I 16:30 Uhr I WU16

WAT Atzgersdorf/2 -

WAT Atzgersdorf/1

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18:32
(11:12)

Mo. 26.10.2020 I 16:10 Uhr I ÖMS WU18 Finale

WAT Atzgersdorf -

Hypo NÖ

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22:31
(13:16)

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