Bevor die Vorbereitungen für die kommende Regionalligasaison beginnen, ist noch kurz Zeit, um zurückzuschauen. Wie sieht es 2024/2025 für die Atzgersdorf Reserve aus und was davon bleibt?
Es war eine Saison voller Neuerungen.
In der ersten Hälfte der Saison waren die Spiele noch geprägt von Gegensätzen. Während die Mannschaft gegen die Niederösterreicher in der RLO teils erhebliche Niederlagen einstecken musste und auch über die eigene Unerfahrenheit sowie mangelnde Spielqualität stolperte, war die Ausbeute gegen die Wiener deutlich besser. Zum ersten Mal seit Jahren konnten Spiele gegen Post SV und gegen #1 Handball gewonnen werden. Mit weiteren Siegen über Fivers und Post 2 sowie einem Unentschieden gegen Union West Wien und einer Niederlage gegen Fünfhaus war das Punktekonto zum Jahreswechsel gut gefüllt.
Retrospektiv konnte ein Bruch genau über den Jahreswechsel erkannt werden. Mit teilweise unerklärlich schlechten Leistungen dauerte es bis zum 6. April, ehe ein erster Sieg in der Rückrunde gegen Union West Wien eingefahren werden konnte. Dies bedeutete auch, dass die Mannschaft in den Tabellen nach hinten durchgereicht wurde. In diesen Wochen konnten zeitweise gute Spielanlagen erkannt werden. Leider fehlte es jedoch an Kaderbreite, Abgebrühtheit, Athletik und Fitness, handballerischen Grundlagen, strategischen Winkelzügen und coachtechnischer Finesse, um den einen oder anderen Vorsprung über 60 Minuten ins „Ziel” zu bringen.
Durch die Konstellationen, dass zwischen den wiener Mannschaften, fast jeder gegen jeden gewinnen und verlieren konnte, was es am Ende so, dass der Punktepolster aus dem Herbst für einen fünften Platz in der Wiener Männerliga (1 Punkt hinter dem zweiten) und den vorletzten Platz in der RLO reichte.
Nichtsdestotrotz sind noch zwei Spieler herauszuheben.
Matthias konnte sich durch seinen Einsatz und Ehrgeiz vom Flügel zum Führungsspieler im Aufbau entwickeln. Zusätzlich warf er eindeutig die meisten Tore der Atzgersdorfer Reserve in dieser Saison.
Die Abstimmung zum MVP entschied der Rückkehrer für sich. Mit hoher Trainingsfrequenz, viel Einsatz und dem Schritt dorthin, wo es auch mal wehtut, hat er das Spiel in dieser Saison maßgeblich gelenkt und wurde von der Mannschaft zurecht ausgezeichnet.
Das Saisonende ist meist auch ein Zeitpunkt für Abschiede. Dabei besteht immer die Hoffnung, dass es ein „Auf Wiedersehen” und kein „Lebewohl” ist.
Andi Rapf: „Als Berufspilot und Jungpapa ist seine Zeit dicht ausgefüllt mit Schichtarbeit und familiären Aufgaben. Selbst nach diversen Aufenthalten in Graz, Deutschland und Amerika ist er bisher immer wieder zur Mannschaft zurückgekehrt. Es bleibt abzuwarten, wann das Handballfieber ihn wieder in die Halle locken wird.
Christopher Staudigl: Auch "Schwester Christoph" kann ein Lied davon singen, wie stressig es ist, Schichtarbeit und Familienleben zu verbinden. In den letzten Jahren wurde er zusätzlich durch die eine oder andere Verletzung ausgebremst. In Zukunft wird er sich intensiv Job und Familie widmen. In der Hoffnung, dass die Handballgene von ihm und Pia in ihrem Nachwuchs gebündelt sind, darf man gespannt sein, ob er vielleicht schon bald als Handballpapa in der Halle stehen wird.
Chris Freisinger: Mit dem Studienabschluss und dem Start ins Berufsleben hat sich auch bei Chris der Alltag auf den Kopf gestellt. Von Nord bis Süd in Österreich unterwegs und dazwischen stets ein zutiefst loyaler Freund und Familienmensch hat auch er sich entschieden, die Handballschuhe an den Nagel zu hängen. Als Handballer und Atzgersdorfer Vereinskind durch und durch bleibt die Hoffnung, dass er eines Tages als „Freisi Senior” in einem legendären „Freisinger-Zweieck” spielen wird.
Joao Monteiro: Der Import aus Portugal hat mit seinem südländischen Stil so manche Verteidigung auf einer Briefmarke ausgetanzt. Als Mitarbeiter der EHF, als Trainer und als Mitglied des Trainerstabes von MGA war sein Alltag stets geprägt von Handball. Nun hat er sich entschlossen, den aktiven Teil zu beenden. In so mancher Halle wird man ihm sicher über den Weg laufen.
Was die neue Saison für die Mannschaft bereithält, ist noch offen. So viel sei aber verraten: Die Mannschaft wagt erneut den Weg in der Regionalliga Ost und hat sich das klare Ziel gesetzt, sich hier deutlich weiter vorne platzieren zu können. Welche Zugänge im nächsten Jahr zur Mannschaft stoßen werden, bleibt immer ein spannendes Thema. Sicher ist jedoch, dass die Reserve von Atzgersdorf/ die Männerligamannschaft/ die Regionalligamannschaft einen wertvollen Beitrag zum Vereinsleben leisten, indem sie Spieler zum Handballsport zurückholen und altgediente Spieler auch nach einer aktiven Kampfmannschaftskarriere beim Sport und im Verein halten.
In diesem Sinne: Ein "IVE..." auf die Saisons 2024/2025 und 2025/2026!
MADx WAT Atzgersdorf -
Union Sparkasse Korneuburg
Halle: Steinergasse
MADx WAT Atzgersdorf -
Union Sparkasse Korneuburg
Halle: Steinergasse
MADx WAT Atzgersdorf -
UHC Gartenstadt Tulln
Halle: Steinergasse
MADx WAT Atzgersdorf -
UHC Gartenstadt Tulln
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28:16
(14:6)
MADx WAT Atzgersdorf -
UHC Gartenstadt Tulln
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30:22
(15:9)
MADx WAT Atzgersdorf -
BT Füchse
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(20:6)
MADx WAT Atzgersdorf -
BT Füchse
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HSG Holding Graz -
MADx WAT Atzgersdorf
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MADx WAT Atzgersdorf -
HC FIVERS WAT Margareten /2 (a.K.)
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(6:15)
SSV Dornbirn Schoren -
MADx WAT Atzgersdorf
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19:44
(12:24)
MADx WAT Atzgersdorf -
HC FIVERS WAT Margareten 2
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33:26
(15:10)
SSV Dornbirn Schoren -
MADx WAT Atzgersdorf
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34:41
(17:20)
MADx WAT Atzgersdorf -
HC FIVERS WAT Margareten 2
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32:36
(18:18)
MADx WAT Atzgersdorf -
#1Team Handballsportverein
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32:26
(16:13)
MADx WAT Atzgersdorf -
WAT Fünfhaus Handball
28:21
MADx WAT Atzgersdorf /2 (a.K.) -
Handball Wölfe Wien
8:32
MADx WAT Atzgersdorf -
MGA Fivers
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35:12
(15:5)
MADx WAT Atzgersdorf -
Handball Wölfe Wien
https://oehb-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaHBAT.woa/wa/groupMeetingReport?meeting=81065&championship=%C3%96MS+2026&group=216754
46:28
(18:15)
Vom Kind zur Persönlichkeit mit Siegermenthalität

WHA - Woman Handball Austria
HLA - Handball Liga Austria
* in den letzten 10 Jahren